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Streit mit dem Freund oder der Freundin vermeiden – Mit den 5 Sprachen der Liebe

Streit verbreitet dieses kalte, leere Gefühl, wo gerade noch Liebe und Nähe waren. Manchmal genügt eine Entschuldigung, um alles wieder gut zu machen, doch oft sitzen die Verletzungen auch tiefer und hinterlassen über Tage eine schlechte Stimmung. Streit mit dem Freund oder der Freundin ist vielleicht das Sorgenthema überhaupt im Bereich Beziehung – und oft kommt es dazu, weil beide sich zu wenig gesehen, verstanden und geliebt fühlen. Genau da können die 5 Sprachen der Liebe helfen.

Der eine Grund, warum wir uns streiten

Okay, natürlich gibt es Tausende Gründe. Aber fast immer stecken die gleichen Kernursachen dahinter: Ich habe in der Beziehung nicht bekommen, was ich wollte. Wertschätzung, Liebe, Anerkennung, Zärtlichkeiten, Aufmerksamkeit – jeder Mensch sehnt sich danach, und unser Partner soll uns damit versorgen.

Im Streit mit dem Freund oder der Freundin merken wir oft nicht, dass es im Grunde um diese Dinge geht. Wir beschweren uns über die Unordnung, darüber, dass wir alles allein machen müssen, wir fühlen uns ungerecht behandelt und missverstanden,Sex während der Periode wollen mehr von dem anderen. Doch nimm dir beim nächsten Streit einmal die Zeit nachzuforschen, ob nicht doch einer der folgenden Sätze dahintersteckt:

  • Ich wünsche mir mehr Zeit mit dir.
  • Ich fühle mich nicht gesehen.
  • Ich will, dass du mir zeigst, dass du mich liebst.
  • Du bist nicht für mich da.
  • Ich will, dass du mir hilfst.

Erkennst du dich wieder? Hinter all diesen Sätzen stecken Botschaften, die darauf hindeuten, dass ihr zwei unterschiedliche Sprachen der Liebe sprecht.

Die 5 Sprachen, mit denen Menschen ihre Liebe ausdrücken

Die Idee der 5 Sprachen der Liebe stammt von Gary Chapman, einem amerikanischen Paarberater. Er hat aus seinen Paarberatungen zusammengetragen, wann und unter welchen Umständen Menschen sich geliebt fühlen – und dabei herausgefunden, dass wir darin sehr unterschiedlich sind!

Das Problem an der Sache: Die 5 Sprachen der Liebe sind wie Fremdsprachen. Sprechen zwei Partner unterschiedliche Liebessprachen, dann zeigen sie einander vielleicht täglich, wie sehr sie einander lieben und schätzen – doch sie verstehen die Sprache des anderen nicht. Jedoch: Die Sprachen kann man lernen. So können sie helfen, Streit mit Freund oder Freundin zu vermeiden und insgesamt mehr Nähe und Verständnis in die Beziehung zu bringen.

Welche Sprache sprecht ihr?

1. Sprache: Lob und Anerkennung

Wer diese Liebessprache spricht, geht großzügig mit Lob um. Er sieht viel Positives in seinen Mitmenschen und spricht das gern aus. Er findet passende, ehrliche Worte, mit denen er Respekt, Anerkennung und Dankbarkeit ausdrückt. Meist fällt es diesem Menschen gar nicht auf, dass er so viel Lob verteilt – es ist für ihn einfach selbstverständlich.

Zum Streit mit dem Freund oder der Freundin kommt es, wenn dieser Mensch selbst nicht das Lob seines Partners bekommt. Denn da er selbst es so leicht und großzügig verteilt, wundert er sich, dass er keines zurückbekommt – und fragt sich, woran es liegt. Hat er selbst nichts Lobenswertes getan oder bemerkt der Partner es nur nicht? Hier ist der Konflikt vorprogrammiert.

2. Sprache: Zweisamkeit

Wer die Sprache der Zweisamkeit spricht, möchte vor allem ungestörte Qualitätszeit mit seinem Partner verbringen. Die Aktivität an sich ist nicht so wichtig – es kann ein gemeinsames Essen sein, eine bewusste Paarzeit nur zu zweit (gerade bei Eltern), oder manche Paare schaffen sich auch feste Rituale, die ihnen wichtig sind. Entscheidend ist, dass beide Partner voll präsent sind. Dass der andere nebenbei am Handy tippt, geht für diesen Sprachtypen gar nicht! Beziehung auffrischen

Zum Streit mit dem Freund oder der Freundin kann es hier kommen, weil der andere Partner es schon als ausreichend empfindet, wenn beide Partner beieinander sitzen oder Alltagsdinge gemeinsam tun. Dem Sprachtyp „Zweisamkeit“ fehlt hier die ungeteilte Aufmerksamkeit – er fühlt sich zurückgesetzt und möglicherweise nicht genug gesehen.

3. Sprache: Geschenke

Dieser Typ liebt es, Geschenke zu machen – aber nicht

irgendwelche! Er bringt nicht nur gern und häufig „einfach so“ etwas mit, sondern er macht sich auch viele Gedanken darüber. Zu Geburtstagen oder anderen Festen beginnt er seine Vorbereitungen schon lange vorher, denkt nach, wird kreativ und gibt sich große Mühe, dem Partner eine Freude zu machen.

Schwierig wird es natürlich, wenn der Partner gar nicht so sehr auf Geschenke steht – oder es nicht wichtig findet, selbst Geschenke zu machen. Das Missverständnis hier: Du machst dir keine Gedanken darüber, deswegen liebst du mich nicht!

4. Hilfsbereitschaft

Dieser Sprachtyp fragt sich immer wieder: Wie kann ich meinen Partner unterstützen? Er möchte helfen, da sein, und diese Hilfsangebote sind für ihn lauter kleine Liebesbeweise. Das können kleine Dinge im Alltag sein, die der andere Partner gar nicht bemerkt – morgens den Tee zu machen, eine lästige Aufgabe abzunehmen etc. Helfen zu können, ist für diesen Menschen wichtig.

Klar, dass es zum Streit mit Freund oder Freundin kommen kann, wenn der andere Partner zum Beispiel den Wert „Unabhängigkeit“ hat und sich nicht gern auf die Hilfe des Partners verlassen möchte.

5. Zärtlichkeit

Die meisten Menschen wünschen sich natürlich Zärtlichkeit in ihren Beziehungen, aber für diesen Sprachtyp ist Zärtlichkeit gleichgestellt mit Liebe. Er möchte den Partner am liebsten immer und immer wieder berühren und Zärtlichkeiten gern auch in der Öffentlichkeit austauschen. Händchenhalten, Küsschen, Umarmungen – das sind für ihn Liebesbeweise. Auch Sex ist in erster Linie ein Austausch von Liebe.

Dieser Sprachtyp fühlt sich mitunter schnell abgelehnt, wenn der andere gerade keine Lust auf Kuscheln hat oder nicht in der Öffentlichkeit schmusen möchte. Ein einfaches „Ich will nicht, dass andere uns dabei zusehen“ wird dann als „Ich will meine Liebe zu dir nicht zeigen“ interpretiert.

So wendet ihr die 5 Sprachen an, um Streit mit dem Freund oder der Freundin zu vermeiden

Bestimmt habt ihr schon neugierig darüber nachgedacht, welche Sprache der Liebe ihr selbst sprecht. Die eigene Sprache zu kennen, gibt euch wertvolle Hinweise darauf, wo ihr euch vielleicht ungeliebt fühlt, obwohl das gar nicht unbedingt der Fall ist.

Ebenso spannend ist es natürlich, auch die Sprache des Partners zu erforschen. Wenn ihr beide die Sprache des anderen kennenlernt und vielleicht sogar ein wenig versteht, seid ihr in der Lage, die Liebessignale des Partners zu empfangen und zu erkennen – oh, hier zeigt mein Partner gerade, dass er mich liebt! So könnt ihr so manchen Streit schon im Voraus ausbremsen.

Tipp: Macht diesen Online-Test – am besten gemeinsam –, um herauszufinden, welche Sprachen der Liebe ihr sprecht. Wir wünschen euch viel Spaß dabei!

 

 

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