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Self-Bondage: So fesselst du dich selbst

Self-Bondage

Sich selbst fesseln – jetzt echt? Ja! Du wirst staunen, wie groß das Feld Self-Bondage tatsächlich ist. So kommst du auch ohne willigen Partner dazu, Bondage zu genießen und dich komplett ausgeliefert zu fühlen. Natürlich gibt’s ein paar Hürden zu überwinden und auch Sicherheitsmaßnahmen zu beachten. Das Wichtigste auf einen Blick bekommst du in diesem Artikel.

Fesselspiele sind inzwischen schon fast salonfähig – sicher hat Fifty Shades of Grey ordentlich dazu beigetragen. Ein bisschen Soft Bondage mit dem Partner ausprobieren, den einen oder anderen heißen Orgasmus genießen … das geht dank unzähliger Sextoys und Bondagesets heutzutage ganz leicht.

Aber was, wenn du gerade Single bist? Oder dein Partner für Fesselspiele so gar nichts übrig hat? Dann ist Self-Bondage vielleicht etwas für dich. Die Palette der Möglichkeiten reicht von ganz sanft bis richtig hart und macht genauso viel Spaß wie die Variante mit Partner.

Sanfte Self-Bondage-Ideen für Einsteiger

Genießt du das Gefühl, dass deine Hand- und Fußgelenke von Ledermanschetten festgehalten werden? Stehst du auf Handschellen oder auf weiche Bondage-Seile? Wenn du ganz neu dabei bist, kannst du ohne Risiko und ohne Anstrengungen folgende Ideen für dein Vergnügen mit dir selbst ausprobieren. Dabei gilt (da für Anfänger): Eine Hand bleibt stets frei, um die Fesselung zu übernehmen und auch wieder zu lösen. Ist dir das nicht genug, findest du weiter unten Tipps für Fortgeschrittene!

Bondage girl
  • einhändiger Spread Eagle auf dem Bett: Nutze deine Lieblingstools, um zunächst beide Fußgelenke an das Bett (z. B. an die Bettpfosten oder an den Lattenrost) zu fesseln. Hast du nur ein Bondage-Seil, aber kein Bondageset oder Bettfessel-Set mit Manschetten zur Verfügung, kannst du das Seil unter der Matratze hindurchziehen. Anschließend fesselst du auch eine Hand über deinem Kopf. Die andere Hand bleibt frei, um zu tun, was sie möchte … du hast da bestimmt Ideen. ?
  • einhändige Self-Bondage am Stuhl: Setze dich auf einen Stuhl, z. B. einen Küchenstuhl, der stabil steht. Fessele zunächst deine Fußgelenke an die Stuhlbeine. Um die Beine weit gespreizt zu halten und so für zusätzliche Erotik zu sorgen, kannst du zwischen deinen Knien eine Spreizstange verwenden oder deine Oberschenkel mit einem Seil oder Beinspreizer in geöffneter Position halten. Im Anschluss fesselst du noch eine Hand an die Seite oder sogar die Rückenlehne des Stuhls. Die andere bleibt wieder frei und darf auf Wanderschaft gehen.

Strict Self-Bondage: Für Fortgeschrittene

Der Gedanke, dass du dich jederzeit selbst befreien kannst, verdirbt dir die Erotik? Dafür gibt’s inzwischen vielfältige verschiedene Lösungen. Zwei Fragen stehen dabei immer im Mittelpunkt: Wie bleibst du für eine gewisse Zeit tatsächlich hilflos gefesselt? Und wie kannst du dennoch dafür sorgen, im Notfall (z. B. akute Schmerzen, Wohnungsbrand …) einen Ausweg zu haben?

Das Herzstück der Self-Bondage: Ein Zeitschloss

Der Ablauf einer Strict-Self-Bondage-Session ist immer ähnlich: Du bereitest alles vor und fesselst dich selbst so, dass am Ende noch eine Hand frei bleibt. Diese Hand fesselst du dann über ein Zeitschloss so, dass du sie nicht mehr nutzen kannst, um dich selbst zu befreien. Erst wenn die Zeit abgelaufen ist und das Schloss sich öffnet, bist du wieder frei.

Wie funktioniert ein solches Zeitschloss? Auch hier stehen dir verschiedene Varianten zur Verfügung. Es gibt elektronische Zeitschlösser, die sich nach einer gewissen Zeit automatisch öffnen. Der Nachteil: Alles, was elektronisch ist, kann eben auch kaputt gehen. Und das würde die erotische Stimmung ziemlich ruinieren …

Strict Self-Bondage

Eine recht sichere Alternative ist ein Eisschloss. Dieses wird im Tiefkühlfach aufbewahrt, bis zu es brauchst, und bleibt solange verschlossen, wie das Eis fest ist. Wenn das Eis in der Zimmerwärme einen gewissen Schmelzpunkt erreicht, löst sich der Mechanismus und du kannst deine Hand – und dann den Rest von dir – befreien.

Safety First: Befreiungstechniken für den Notfall

Auch beim erotischen Fesselspiel mit dem Partner gilt: Habt immer eine Schere, einen Ersatzschlüssel oder sonstige Hilfsmittel bereit. Wenn doch mal ein Seil zu fest einschnürt, der Gefesselte plötzlich nicht gut Luft bekommt oder etwas anderes Unvorhergesehenes passiert, müsst ihr die Fesselung schnell lösen können.

Das gilt natürlich ganz besonders fürs Self-Bondage. Ein Notfallplan ist Pflicht – aber natürlich so, dass du trotzdem deine Fesselung genießen kannst. Konstruiere deine Notfallrettung also so, dass du sie unbedingt vermeiden willst, sie im Fall der Fälle aber nutzen kannst. Möglichkeiten gibt es viele. Hier nur ein einzelner einfacher Vorschlag, um deine Fantasie anzuregen:

Ein weiterer Schlüssel für deine Handschellen oder die Schere für das Bondage-Seil befindet sich in einem Eimer mit Wasser, den du z. B. auf deinen Schlafzimmerschrank stellst und mit einem Seil verbindest. Das andere Ende dieses Seils ist während deiner Session immer in Reichweite (etwa um dein Handgelenk gebunden). Du kannst dich also jederzeit befreien, willst diese Möglichkeit aber wirklich nur im Notfall nutzen (da große Sauerei ?).

Wenn dir die Hürde mit dem Wasser noch zu niedrig ist, kannst du den Eimer natürlich auch mit anderen Flüssigkeiten (Wandfarbe, …) füllen, die du definitiv nicht auf dem Schlafzimmerteppich haben willst! Denke daran, deine Lösung unbedingt einmal zu testen, bevor du Ernst machst!

Self-Bondage im Hardcore-Modus

Nichts für Anfänger, aber trotzdem spannend: Wenn du etwas geübter im Self-Bondage bist, willst du dir sicher früher oder später die Zeit des Gefesseltseins kreativer gestalten. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Du kannst vor der endgültigen Fesselung der letzten Hand Nippelklemmen anlegen, einen Vibrator oder Analplug einführen, eine Kamera aufstellen … erlaubt ist alles, was Spaß macht und sicher ist.

Bondage Frau

Goldene Regeln beim Self-Bondage

Self-Bondage ist nicht ungefährlich. Beachte daher unbedingt die folgenden Ratschläge, damit auch wirklich alles glatt geht und du deine Session richtig genießen kannst:

  • Sorge immer für eine Notfalllösung, mit der du dich befreien kannst, wenn z. B. ein Feuer ausbricht.
  • Apropos Feuer: Kerzen, heißes Wachs und sonstige Feuerspiele sind beim Self-Bondage tabu!
  • Das Gleiche gilt für Spiele mit Atemkontrolle.
  • Sei achtsam und stelle sicher, dass deine Fesselung nicht zu fest einschnürt. Mit tauben Händen kannst du dich nur schwer selbst befreien.
  • Sollte für sämtliche BDSM-Handlungen selbstverständlich sein: Spiele niemals unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten.

Wir wünschen dir viel Spaß beim Ausprobieren und freuen uns auf dein Feedback. Übrigens: Self-Bondage ist auch erotisch, wenn der Partner dabei sitzt und zuschaut – und vielleicht sogar ein wenig voyeuristisch veranlagt ist. ?

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