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Das erste Mal anal: Sauber, sicher und schmerzfrei

Das erste Mal anal

Schon viel über Analsex gehört, aber noch nie selbst ausprobiert? Obwohl wir immer aufgeklärter sind, kursieren über den Po-Sex noch viele Horror-Storys, die meisten davon völlig frei erfunden. Fakt ist: Das erste Mal anal muss nicht wehtun, und Analsex kann eine vollkommen saubere und sichere Sache sein. Wir zeigen dir, wie’s geht.

Warum überhaupt Analsex?

Es gibt viele Gründe, warum Analsex Spaß macht und auch für eure Beziehung eine Bereicherung sein kann. Zum Beispiel diese:

  • Analsex ist für beide gleich. Während bei Heteropärchen beim Vaginalsex eben nur der Mann eindringen kann, ist Analsex erstaunlich fair – und mit Fingern oder Strap-on für beide in allen Varianten möglich.
  • Der Po-Sex stimuliert erogene Zonen. Und das nicht zu knapp: Das Highlight ist natürlich die Prostata des Mannes, doch der Anus und der Damm sind für Mann und Frau gleichermaßen erogene Zonen. Frauen dürfen sich außerdem über indirekte Stimulation der Vagina, des G-Punktes und der Klitoris freuen.
  • Tabus sind erotisch. Trotz aller Offenheit ist Analsex noch nicht so salonfähig wie die Missionarsstellung. Gerade das erste Mal anal kann deswegen ganz besonders erotisch sein – ein bisschen verboten und trotzdem super schön.

Habt ihr Lust bekommen? Dann zeigen wir euch jetzt die drei wichtigen S beim Po-Sex: sauber, sicher und schmerzfrei.

Analsex: Eine saubere Sache

Zunächst einmal: Der Anus und der Darm sind grundsätzlich nicht schmutziger als eure restlichen Körperöffnungen – und vor denen habt ihr ja auch keine Scheu, nicht wahr? Ein paar Dinge gibt es dennoch zu beachten, damit bei der analen Liebelei nichts daneben geht.

Ist die Reinigung sinnvoll?

Viele Menschen fühlen sich sauberer, wenn sie vor dem Analsex eine Analdusche benutzen, um den Darm zu spülen. Tatsächlich beugt ihr damit unangenehmen braunen Überraschungen vor. Eine Garantie gibt es dennoch nicht, denn eine Darmspülung kann Ablagerungen lösen, die euch sonst gar nicht gestört hätten.

Warum Analsex gut

Also: Übertreibt es nicht mit der Reinigung. Wenn ihr vor dem ersten Mal anal ganz normal duschen geht und den Anus mit Wasser und milder Seife reinigt, reicht das in der Regel völlig aus. Im Enddarm befindet sich normalerweise kein Stuhl, wenn ihr nicht gerade das Bedürfnis verspürt, zur Toilette zu gehen. Nur bei Durchfall oder nach scharfem Essen solltet ihr vorsichtig sein.

Und wenn doch etwas schiefgeht?

Unser Tipp: Entspannt euch und nehmt es mit Humor. Es ist vielleicht nicht angenehm, aber zwischen Partnern auch nicht das Ende der Welt. Hüpft zwischendurch noch einmal unter die Dusche und alles wird gut.

Safer Sex auch von hinten

Kondome sind beim Analsex absolut sinnvoll. Zwar ist das Risiko, schwanger zu werden, recht gering, aber ganz ausgeschlossen ist es nicht. Außerdem werden Krankheiten mit den Darmbakterien besonders leicht übertragen. Deswegen: Better safe than sorry.

Auch wenn ihr beide gesund seid, haben Kondome Vorteile. So könnt ihr zum Beispiel vom Analsex direkt zum Vaginalsex wechseln, indem ihr einfach das Kondom abzieht. Ohne Kondom solltet ihr darauf unbedingt verzichten. Denn die Darmbakterien können die Scheidenschleimhaut leicht aus dem Gleichgewicht bringen und zu Entzündungen führen. Und das muss ja nicht unbedingt sein!

Das erste Mal anal ohne Schmerzen: So geht’s

Dass Analsex – selbst beim ersten Mal – wehtun muss, ist ein absoluter Mythos. Denn anders als beim Vaginalsex gibt es hier kein Jungfernhäutchen, das zerreißt – nur einen Muskel, der sanft gedehnt werden muss. Wenn ihr noch jede Menge Gleitgel dazu nehmt und einfühlsam und langsam vorgeht, habt ihr keine Probleme.

Paar macht ein anderes Rollenspiel

Das Problem, das Paare meist haben, wenn beim Analsex Schmerzen auftreten, ist: Der passive Partner verkrampft sich und es wird trotzdem weitergemacht. Doch Spaß am Analsex habt ihr nur, wenn ihr euch beide dabei entspannen könnt. Deswegen hier unsere besten Tipps zur Vorbereitung auf das erste Mal anal:

  • Probiert es zuerst an euch selbst aus. Unter der Dusche, in der Badewanne oder auch mit Gleitgel zur Hand – so bekommt ihr ein Gefühl dafür, ob euch die Berührung grundsätzlich angenehm ist.
  • Lernt die Bauchatmung. Wenn ihr sehr angespannt seid, lohnen sich regelmäßige Atemübungen. Dazu einfach die Hände flach auf den Bauch legen und versuchen, diese beim Einatmen so weit wie möglich wegzudrücken. Bauchatmung entspannt ungemein, sorgt für intensivere Orgasmen und ist bestimmt auch in anderen Bereichen eures Lebens nützlich.
  • Langsam dehnen. Gaaaanz langsam. Der ringförmige Schließmuskel gewöhnt sich mit der Zeit an die Dehnung. Beim ersten Mal anal braucht er jedoch viel Geduld und Einfühlungsvermögen. Beginnt unbedingt mit ganz vorsichtigen Dehnungen mit einem Finger und/oder einem Sextoy – zum Beispiel einem kleinen Analplug. Erst wenn der Muskel gut gedehnt ist, geht ihr zum eigentlichen Sex über. Auch die Zunge kann wunderbar stimulieren und vorbereiten. Es gilt die Regel: Wenn es wehtut, läuft was schief!
  • Redet miteinander. Auch beim Sex von hinten gilt: Tut nichts, was ihr nicht wollt – schon gar nicht dem Partner zuliebe. Seid geduldig und gebt nicht gleich auf, doch wenn ihr etwas wirklich nicht mögt, dann sprecht darüber. Sofort.

3 Mythen über Analsex

Zum Schluss klären wir euch noch über drei Mythen auf, die selbst heute noch zum Po-Sex kursieren. So könnt ihr entspannt und gut informiert in eure analen Abenteuer starten!

  • Mythos Nr. 1: Der Schließmuskel leiert aus. Tut er nicht. Der Muskel, der den Stuhlgang kontrolliert, ist unglaublich anpassungsfähig. Er kann sich weit, weit dehnen und dennoch wieder ganz eng zusammenziehen. Zwar gewöhnt er sich mit der Zeit immer mehr an die Dehnung, sodass der Analsex einfacher wird. Ausleiern kann er dadurch jedoch nicht.
  • Mythos Nr. 2: Ich mag Analsex einfach nicht. Es ist gut möglich, dass der Sex von hinten für euch erst mit der Zeit schön wird. Erst mit der völligen Entspannung und auch mit der Dehnung des Schließmuskels kann die Erregung so richtig in Gang kommen. Deswegen: Gebt nicht gleich auf, wenn das erste Mal anal euch eher kalt lässt.
  • Mythos Nr. 3: Beim Analsex kannst du dich verletzen. Stimmt teilweise. Allerdings gilt das genauso für den Vaginalsex: Ist die Vagina zu trocken, entstehen beim Sex Mikrorisse – und das Gleiche kann euch beim Analsex passieren. Die Lösung: Reichlich Gleitgel. Dann flutscht alles, wie es soll.

Alles klar? Dann wünschen wir euch, dass euer erstes Mal anal ein erotisches, wirklich schönes und verbindendes Erlebnis wird.

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