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BDSM-Ideen für Frauen: So wirst du zur heißen Domina

Ihr seid neugierig aufs BDSM-Spiel und du würdest dich gern mal in der Rolle als Domina versuchen. Aber die Hemmungen vor dem „ersten Mal“ sind groß und du weißt nicht recht, wo du anfangen sollst? Keine Sorge – wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie’s geht. Denn BDSM kann nicht nur unendlich lustvoll sein, sondern auch Spaß machen und dich sogar in deiner persönlichen Entwicklung voranbringen.

Das Wichtigste vorab: Löse dich gleich von dem Gefühl, von der ersten Session an die perfekte Domina sein zu müssen. Wenn dein Sub nicht gerade ein ausgebildeter BDSM-Sklave mit jahrelanger Erfahrung ist, wird das auch niemand von dir erwarten. Du kannst sicher sein: Dein Sub ist mindestens genauso nervös wie du – aber du hast die Kontrolle über die Situation. Unser erster Rat ist deswegen:

Fang langsam an und wachse in deine Domina-Rolle hinein

Außer die wichtigen Sicherheitsregeln zu beachten, musst du als Domina erst einmal überhaupt nichts tun. Schon gar nicht Dinge, mit denen du dich nicht wohlfühlst. Vielleicht hast du aus den Medien die Vorstellung, deinen Sub nun auspeitschen und beschimpfen zu müssen – wahrscheinlicher ist es aber, dass keiner von euch beiden das von Anfang an genießen könnte.

Frage dich also: Worauf hast du selbst Lust? Und wie kannst du die Vorstellungskraft deines Subs nutzen, um ihn in den Wahnsinn zu treiben, selbst wenn noch gar nicht viel passiert? Hier ein paar Ideen dazu: 

  • Lass dich mit einem neuen Namen ansprechen, zum Beispiel „Herrin“, „Gebieterin“, „Meisterin“, „Lady“ oder „Königin“.
  • Achte streng darauf, dass dein Sub diesen Namen immer benutzt. Vergisst er es, weist du ihn zurecht oder lässt eine Bestrafung folgen.
  • Auch bei Strafen brauchst du nicht gleich zur Peitsche zu greifen. Einfache Möglichkeiten für den Anfang sind ihn zu ignorieren, in der Ecke stehen oder in einer unbequemen Position sitzen zu lassen, ihn deine Füße küssen oder einen Eiswürfel auf seiner Haut schmelzen zu lassen.

Auch eine Variante, die noch gar nicht viel von dir fordert: Lass deinen Sub nackt für dich putzen, abwaschen oder dir eine Massage schenken. Und staune, wie erregend das für ihn sein kann, nur weil du es befohlen hast! Anschließend darf er dich sexuell verwöhnen. Oder du bindest ihn am Bett fest und bringst ihn (vielleicht sogar mehrmals!) kurz vor den Höhepunkt – ohne ihn zum Ende kommen zu lassen.

Kleide dich so, dass du dich als Domina fühlst

Der gleiche Rat gilt auch für deine Kleidung. Klar gibt es Klischees, wie eine Domina auszusehen hat – aber die Entscheidung liegt am Ende ganz bei dir. Du kannst im schwarzen Lederkorsett nicht atmen und wackelst auf High Heels unbequem hin und her? Dann spar dir die Mühe und gewöhne dich langsam an ein Outfit, in dem du dich wirklich wie eine Domina fühlen kannst.

Ein guter Einstieg kann ein einfaches schwarzes Kleid sein. Vielleicht willst du etwas tragen, das du von jetzt an als Statussymbol nutzt: Dieses Zeichen zeigt deinem Partner (und dir!), wann das Spiel beginnt und wieder endet. Das kann ein Diadem, ein Armreifen oder auch ein schönes Kleidungsstück sein. Oberste Priorität: Du fühlst dich schön und sexy damit.

Für deinen Sub darfst du natürlich ebenfalls die Kleidung bestimmen. Hat er dich nackt zu empfangen oder trägt er vielleicht nur das Halsband, das ihn als deinen Sub markiert? Erlaubt ist alles, was Spaß macht! Übrigens: Die BDSM-Szene ist bekannt dafür, dass Menschen aller Körperformen willkommen sind. Du darfst also endlich aufhören, dir über deine Oberschenkel Sorgen zu machen. Ihr Umfang ist für euer Spiel überhaupt nicht relevant.

Kaufe dir Zubehör, das dich selbst erregt

Ein paar Hilfsmittel sorgen dafür, dass du dich als Domina gleich viel sicherer fühlst. Wie wäre es mit ein paar Nippelklemmen oder einer Augenbinde? Was auf jeden Fall dazugehört, ist ein Bondageset für eure Fesselspiele – vielleicht auch mit Bettfesseln oder einem Beinspreizer? Auch Handschellen, ein Knebel oder spezielle Kerzen für das Spiel mit Wachs sind tolle Accessoires. 

Ein erregender Einstieg in eure nächste Session kann es sein, deine neuen Sextoys aufgereiht auf dem Bett liegenzulassen. Dort kann dein Sub sie begutachten – bevor du ihm eine Augenbinde aufsetzt und ihn im Ungewissen darüber lässt, welche davon du benutzen wirst.

Tipp: Die wichtigsten Utensilien bekommst du alle auf einmal in diesem günstigen Bondageset für Einsteiger.

Entdecke dich selbst als Domina

Vielleicht der wichtigste Rat, den wir dir geben können: Nutze deine Rolle als Domina, um dir selbst näherzukommen und dich immer besser zu verstehen. Frauen stehen vielen Erwartungen der Gesellschaft gegenüber: Brav sollen sie sein, bescheiden, sich um alle kümmern und ihre eigenen Bedürfnisse am besten ganz hintenanstellen.

Als Domina darfst du dich aus diesen Fesseln völlig befreien. Du darfst ausleben, was dich wirklich erregt, darfst sagen, denken, fühlen und tun, was du wirklich willst. Du hast die vollkommene Macht: Wenn du Lust auf etwas Neues hast, wenn du Regeln neu einführen oder willkürlich verändern willst, wenn du deinen Sub bestrafen möchtest, einfach weil dir danach ist – dann darfst du das!

Die einzige Grenze dabei ist das Wohlbefinden deines Partners. Sonst ist alles erlaubt und du kannst Schamgefühle, schlechtes Gewissen, Druck, Erwartungen und Ängste loslassen. So wird BDSM für dich als Domina zu einem Freiraum, den du vielleicht Stück für Stück auch auf dein Leben übertragen möchtest.

Schaffe einen sicheren Raum für euch und euer BDSM-Spiel

Was in eurem BDSM-Rahmen passiert, sollte immer auch dort bleiben. Ihr werdet miteinander sehr intime, auch verletzliche und grenzüberschreitende Momente erleben. Behandelt diesen Raum immer mit dem höchsten Respekt. 

Es kann sein, dass du als Domina Dinge tust, die dich zunächst erschrecken, weil du nicht wusstest, dass sie in dir sind. Es kann passieren, dass dein Sub – vielleicht dein starker, breitschultriger Ehemann – bettelt, zittert oder weint. Versprecht und vertraut einander, dass diese wunderbaren, wertvollen Momente nur zwischen euch bleiben und euch als Paar immer näher zusammenbringen.

Handys und sonstige Dinge, die euch ablenken und stören könnten, haben dort natürlich nichts zu suchen. Schenkt einander die Gelegenheit, einige Stunden ganz bei euch zu sein. Das ist eine Form von Achtsamkeit, von der heute überall gesprochen wird – und die ihr auf diese etwas ungewöhnliche, aber sehr wirksame Art erreichen könnt.

Wir wünschen euch, dass ihr euch durch BDSM als Paar immer neu entdecken könnt, und dass du als Domina über dich hinauswächst und eine ganz neue Seite an dir genießen kannst.

 

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