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Anal lecken: So hast du Spaß und bleibst safe

Anal lecken

Es ist noch gar nicht so lange her, da waren Cunnilingus und Blowjob noch Tabu-Themen, über die man nur hinter vorgehaltener Hand sprach. Mittlerweile dürfen wir schon beinahe am Mittagstisch darüber plaudern. Anders steht es mit dem analen Lecken, dem Anilingus. Völlig zu Unrecht, finden wir von Amorjoya, und klären deswegen auf über diese erotische Sex-Praktik, die euer Liebesspiel noch intensiver macht.

Was ist Anilingus und was habe ich davon?

Das anale Lecken ist die dritte, äußerst stiefmütterlich behandelte Oralsex-Praktik neben Cunnilingus und Fellatio. Dabei hat sie den anderen gegenüber einen ganz entscheidenden Vorteil: Beide Partner, egal ob homo oder hetero, können einander gleichermaßen damit verwöhnen. Andere Namen sind Rimming, Zungenanal, Rimjob, Analkuss und Algierfranzösisch (was ist nur immer mit diesen Franzosen los?).

Beim Anilingus wird die Analregion mit der Zunge und/oder den Lippen verwöhnt. Das kann der Anus selbst sein, aber auch der Damm oder – für Mutige – sogar der Enddarm. Ebenso darf natürlich der gesamte Po mit einbezogen werden. Hauptsächlich geht es aber um die empfindliche Region um den Anus herum, denn hier laufen unzählige Nervenenden zusammen, die diesen Bereich zu einer der wichtigsten erogenen Zonen für Männer und Frauen machen.

Darum macht das anale Lecken Spaß

Die Nervenenden haben wir bereits erwähnt, aber die könnten wir ja auch mit den Fingern stimulieren. Doch Zunge und Lippen sind eben besonders weich, warm und bringen außerdem jede Menge Feuchtigkeit mit ins Spiel. Darum eignet sich Anilingus auch hervorragend als Vorspiel zum Analverkehr.

Anal lecken macht spaß

Für viele Paare ist anales Lecken aber auch erotisch, weil es als „tabu“ oder „verboten“ gilt. Gerade deswegen kann diese Praktik sehr erregend sein. Auch in erotischen Rollenspielen macht sie sich gut, besonders im BDSM-Kontext. Sich vom Sub mit weicher Zunge anal verwöhnen zu lassen? Da sagen viele Doms nicht Nein. ?

Und wie steht’s mit der Hygiene beim Anilingus?

Dass Sex generell keine saubere Angelegenheit ist, wissen wir. Deswegen brauchen wir auch nicht in Panik zu verfallen, wenn’s um die Hintertür geht. Ein paar Dinge gibt es dennoch zu beachten, insbesondere wenn ihr nicht in einer festen Beziehung seid und über euren Gesundheitsstatus Bescheid wisst.

Beim Anilingus können Krankheiten wie Hepatitis und auch das HI-Virus übertragen werden. Wenn ihr hier unsicher seid, ist also definitiv Vorsicht angesagt. Für den Safer Sex gibt’s sogenannte „Lecktücher“, die mit offiziellem Namen auch Kofferdam, Dental Dam oder Oral Dam heißen. Die dünnen Tücher werden mit etwas Gleitmittel „festgeklebt“ und lassen weder Viren noch Bakterien durch. Ganz so romantisch ist das Ganze zwar nicht, aber Sicherheit geht vor. Zur Not tut’s übrigens auch ein aufgeschnittenes Kondom (ohne Beschichtung).

Könnt ihr solche Krankheiten ausschließen, steht dem oralen Vergnügen weiter nichts im Weg. Eine Analdusche empfiehlt sich, damit das Risiko vermindert wird, Darmbakterien mit dem Mund aufzunehmen. Absolut zwingend ist das aber nicht. Zumindest sollte die Analregion aber äußerlich gründlich gereinigt werden, bevor ihr loslegt. Und wie beim Analsex gilt auch hier: Ein Wechsel zur Vagina ist ungünstig, da die Bakterien dort leicht Entzündungen auslösen können.

Jetzt aber zum Spaß! Gute Positionen fürs anale Lecken

Grundsätzlich funktioniert für dieses anale Vergnügen jede Position, die diese zwei Bedingungen erfüllt: 1. Der Po und der Anus sind frei zugänglich. 2. Beide Partner, mindestens aber der empfangende Partner, können sich gut entspannen und die Position bequem halten. Hier vier Vorschläge für euch, die super funktionieren:

Der Frosch auf dem Rücken

Der empfangende Partner legt sich bequem auf den Rücken, am besten mit einem Kissen unter dem Po. Die Beine werden angewinkelt, die Füße aufgestellt. So kann der gebende Partner den Po ganz leicht erreichen und ausgiebig verwöhnen. Ist der empfangende Partner etwas gelenkiger, kann er die Beine außerdem an den Oberschenkeln festhalten und nach hinten ziehen – daher der Name „Frosch“.

Vorurteil Nummer 2: Analsex ist schmutzig

Doggy Style

Der Klassiker für Analsex funktioniert auch hier super. Der empfangende Partner ruht bequem auf Händen und Knien, die Beine leicht gespreizt. Diese Position ist ideal, wenn ihr das anale Lecken als Vorspiel zum Analsex nutzen wollt. Denn die Zunge dehnt den Schließmuskel besonders sanft, und außerdem habt ihr schon ein wenig natürliches Gleitmittel – Speichel – dabei.

Facesitting

Besonders beliebt auch im BDSM-Bereich ist das Facesitting. Der gebende Partner liegt auf dem Rücken, der empfangende setzt sich über das Gesicht des anderen. Je nach Intensität hält er seinen Po ein Stück über dem Gesicht des Partners oder setzt sich auch voll darauf. Erlaubt ist, was Spaß macht. ?

69-er Stellung

Super schön für gegenseitiges anales Verwöhnen und endlich mal eine Praktik, bei der Hetero-Pärchen genau gleichberechtigt die gleiche Aufgabe ausführen: Ein Partner liegt mit angewinkelten, gespreizten Beinen auf dem Rücken, der andere Partner stellt sich in Doggy-Stellung über ihn, sodass er mit dem Mund den Anus des Partners erreichen kann. Nun dürfen beide gleichzeitig loslegen!

Anal lecken: Die perfekte Technik

Vorab – ihr ahnt es schon: Die perfekte Technik gibt es natürlich nicht, und vor allem nicht beim Anilingus. Denn die vielen Nervenenden sorgen dafür, dass ihr die orale Befriedigung fast täglich anders empfinden könnt. Es heißt also: ausprobieren, experimentieren und sich immer wieder neu darauf einlassen.

Ein paar Inspirationen wollen wir euch dennoch mitgeben. Wenn ihr dabei stets auf die Reaktionen eures Partners achtet, könnt ihr kaum etwas falsch machen.

Prostata-Massage main
  • Wo lecken? Am empfindlichsten und damit wahrscheinlich auch am erotischsten ist der Anus selbst. Viele empfinden auch am Damm immense Lustgefühle. Aber auch der Po insgesamt ist die Aufmerksamkeit wert – mit der Zunge oder auch mit ein paar kräftigen Massagegriffen.
  • Zungentanz: Die Zunge kann eine ganze Menge und ist dabei meist sanfter als die Finger. Von zarten, flatternden Bewegungen mit der Zungenspitze bis hin zu kräftigem Streichen mit der ganzen Zunge ist alles drin. Kreisende Bewegungen um den Anus funktionieren super, ein Lecken entlang der Poritze finden viele total erotisch. Wichtig ist: Macht es abwechslungsreich. Die Zunge abwechselnd an- und zu entspannen ist ebenfalls eine gute Technik.
  • Für Mutige: Wer sich traut, kann seinen Partner mit sanftem Eindringen sehr glücklich machen. Die Zunge ist weich, warm und zart und fühlt sich daher besonders erotisch an. Wer sich am Anfang überwinden muss, dem hilft ein Gleitgel mit Geschmack und Duft. Das bringt Spaß ins Spiel und überdeckt einen eventuell unangenehmen Geruch des Partners.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren und freuen uns wie immer über eure Kommentare!

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